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Implantate - Historisches
Die Geschichte der zahnärztlichen Implantologie geht
tatsächlich bis in die vorchristliche Zeit zurück. Damals
befestigten Etrusker, Ägypter und Phönizier Tierzähne
oder geschnitzte Knochen mit Golddraht an verbliebenen Zähnen. Von
den Maya ist bekannt, dass sie sich angespitzte Halbedelsteine in den
Kieferknochen hämmerten.
Erste Versuche, einen künstlichen Zahn aus Gold im Kiefer zu
verankern wurden im 19. Jahrhundert gemacht. Erfolgreich konnten aber
erst in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts die ersten Implantate
aus Stahl eingesetzt werden. Ende der 60er Jahre erfolgte die
Einführung von Titan als Werkstoff, ebenso wie der bis heute am
häufigsten verwendete Typ des geteilten Schraubenimplantates.
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