Die Zahn-Experten – Ihre Zahnarztpraxis in Düsseldorf-Kaiserswerth

Als Spezialisten für einzelne Behandlungsschwerpunkte behalten wir im Team Ihre Zahngesundheit im Blick.

Zahnfüllungen, Keramikfüllungen, Kunststofffüllungen:
Wir bemühen uns, mit den für Sie optimalen Materialien Ihre natürlichen Zähne zu erhalten

Über einen langen Zeitraum wurde in der Bundesrepublik als Füllungsmaterial fast ausschließlich Amalgam verwendet. Seit vielen Jahren ist dieses Material jedoch umstritten. 

Die Diskussion über eine eventuelle gesundheitsschädliche Wirkung der Amalgam-Zahnfüllungen wurde sehr erhitzt und kontrovers geführt. Sie führte früher auch bei unseren Patienten zu erheblicher Verunsicherung. Da es mittlerweile sichere und ästhetisch anspruchsvollere Materialien – zum Beispiel Kunststoff oder Keramik – gibt, haben wir uns bei den Zahn-Experten entschlossen, in unserer Praxis kein Amalgam zu verwenden. 

Wir stellen Ihnen alle Materialien und ihre Verwendungsmöglichkeiten für den Erhalt der natürlichen Zähne an dieser Stelle vor.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie nach dem Lesen noch Fragen haben.
Wir beraten Sie gern! 

Zahnfüllung – Amalgam

  • Amalgam ist seit einiger Zeit nicht mehr das Füllungsmaterial der Wahl. Die Zahn-Experten Düsseldorf verwenden es nicht mehr.
  • Amalgam wird aus Haftungsgründen seit einigen Jahren nicht mehr in Deutschland hergestellt.
  • Bei Schwangeren, Nierenkranken, bei gegen Amalgambestandteile allergischen Personen dürfen und bei Kindern sollen keine Amalgamfüllungen gelegt werden.
  • Amalgam besteht etwa zur Hälfte aus Quecksilber. Beim Einbringen und Entfernen, aber auch beim Kauen wird Quecksilber in messbaren Mengen freigesetzt. Über die Folgen für die Patienten wird gestritten.
  • Entfernte Amalgamfüllungen werden aufwendig gesammelt (Amalgamabscheider) und nachweispflichtig als Sondermüll entsorgt.

Einfache plastische Füllungen
(Compomere, Glasionomerfüllungen)

In der letzten Zeit sind viele Materialien auf den Markt gekommen, die das Amalgam ersetzen sollen. Alle Hersteller versprechen, sie seien unkompliziert zu verarbeiten und hätten eine dem Amalgam ähnliche Lebensdauer. Ob dies tatsächlich der Fall ist, wird erst in Langzeitstudien bewiesen werden. 
Diese noch relativ neuen Füllungsmaterialien sind annähernd zahnfarben und die einzigen, deren Kosten derzeit in vollem Umfang von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Beim Thema Haltbarkeit sind wir als Behandler jedoch skeptisch. Es ist durchaus denkbar, dass eine solche Zahnfüllung, die wir in einer Behandlungssitzung herstellen können, nach zwei bis drei Jahren erneuert werden muss. Wir sehen den Einsatz dieser Füllungsmaterialien eher im kurzfristigen Bereich als Überbrückung zum Beispiel vor einer dauerhaften und qualitativ besseren Versorgung. 

Hochwertige plastische Zahnfüllungen (Composites)

Plastische Keramikfüllungen bestehen aus einem Kunststoffgerüst, in das bis zu 80% keramische Füllkörper eingelagert sind. Da bereits kleinste Fehler zu Qualitätsverlusten führen, ist eine sehr aufwendige Verarbeitung gefordert. Der entsprechende Zahn wird mit einer speziellen Säure vorbehandelt, um die Oberfläche zu vergrößern und somit eine bessere Haftung zu erzielen. Zusätzlich werden chemische Haftvermittler aufgetragen, die zu einer weiteren Verbesserung der Verbindung Zahn/Füllungsmaterial beitragen. Das Material wird in kleinen Portionen eingefüllt, der Zahnform angepasst und schichtweise mit ultraviolettem Licht gehärtet. Während des gesamten Vorgangs darf der Zahn nicht mehr mit Speichel in Kontakt kommen. Diese aufwendige Verarbeitungsweise – in einer Behandlungssitzung – führt zu einem sehr guten ästhetischen Ergebnis und einer Haltbarkeit, die etwa der des Amalgams entspricht. 

Von der Ästhetik sind diese Restaurationen fast unübertroffen. Farbe und Form der Kaufläche sind vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden. Schon während einer Sitzung ist der entsprechende Zahn vollkommen wiederhergestellt. Auch große Löcher können mit diesem Material gefüllt werden, denn es ist ähnlich hart und widerstandsfähig wie der natürliche Zahnschmelz. Diese Zahnfüllungen werden aufgrund der aufwendigen Technik anteilsweise von der gesetzlichen Krankenversicherung bezuschusst. 

Inlays

Im Idealfall können Inlays in einer Behandlungssitzung mit dem Cerec-Verfahren hergestellt werden.
Diese zweiseitigen Zahnfüllungen, in der Regel aus Keramik, werden in der ersten Sitzung vom Behandler in unserer Zahnarztpraxis vorbereitet, in einem Zwischenschritt in unserem Praxislabor angefertigt und dann in einer ab schließenden Sitzung endgültig eingefügt.

Kunststoff-Füllungen

Bei kleineren Defekten im Front- und Seitenzahnbereich ist die Kunststofffüllung, auch Kompositfüllung genannt, das Mittel der Wahl. Der entscheidende Vorteil ist, dass man „mikroinvasiv“ arbeiten kann, d. h., dass wirklich nur die Karies aus dem Zahn entfernt wird und gesunde Zahnanteile bestehen bleiben können.  

Komposite bestehen aus einem Kunststoffgerüst, in das bis zu 80% keramische Füllkörper eingelagert sind. Sie gehen einen mikromechanischen Verbund mit dem Zahn ein und können in einer Sitzung fertiggestellt werden.  

Da bereits kleinste Fehler zu Qualitätsverlusten bei Kunststofffüllungen führen, ist eine sehr aufwendige Verarbeitung gefordert. Das Material wird in kleinen Portionen eingefüllt, der Zahnform angepasst und schichtweise mit ultraviolettem Licht gehärtet. Während des gesamten Vorgangs darf der Zahn nicht mehr mit Speichel in Kontakt kommen. 

Diese aufwendige Verarbeitungsweise führt zu einem sehr guten ästhetischen Ergebnis und einer Haltbarkeit, die etwa der des Amalgams entspricht.  

Kunststofffüllungen – mögliche Alternativen

Nicht alle Defekte im Zahn sind für eine Kunststofffüllung geeignet. Je größer der aufzufüllende Anteil im Verhältnis zum gesamten Zahn ist, desto eher ist das Material „überlastet“ und kann für eine dauerhafte Füllung nicht verwendet werden. Hier kommen Materialien wie Keramik und Gold zum Zuge, die in der Lage sind, große Teile des Zahnes originalgetreu zu ersetzen.


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