Die Zahn-Experten – Ihre Zahnarztpraxis in Düsseldorf-Kaiserswerth

Als Spezialisten für einzelne Behandlungsschwerpunkte behalten wir im Team Ihre Zahngesundheit im Blick.

kleine Ursache – große Wirkung

Wir behalten im Rahmen der Diagnostik Ihre Gesundheit im Blick

Die Behandlung von Parodontose – oder richtig Parodontitis – ist ein wichtiges Leistungsspektrum unserer Praxis. Die Erkennung dieser oft unbemerkt entstehenden Erkrankung gehört mit zu unserer Grunddiagnostik. Da wir uns regelmäßig weiterbilden, wird sie bei den Zahn-Experten mit modernen Verfahren therapiert.

Parodontitis – viele wissen nicht, dass sie betroffen sind

Die Parodontitis ist weitverbreitet: Fast jeder 35-Jährige hat leichte Entzündungs- Anzeichen, die sich in zunehmenden Alter verstärken, ohne das die Parodontitis diagnostiziert wird. Bei 20% der Menschen liegt sogar eine fortgeschrittene Parodontitis vor. Dennoch wissen viele Menschen nur wenig über diese Erkrankung des Zahnhalteapparates.

Zum Beispiel zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Bakterien, die sich in den Zahnfleischtaschen befinden, mitverantwortlich für Herzerkrankungen gemacht werden können. Studien haben ergeben, dass Parodontitis-Patienten ein bis zu 1,7-fach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen können. In den USA haben die Verbände der Kardiologen und der Parodontologen gemeinsame Richtlinien für die Therapie von Infarkt-Patienten erarbeitet. Eine kardiologische Behandlung ist dort ohne eine begleitende parodontologische Sanierung undenkbar. 

Wir möchten Sie daher an dieser Stelle umfassend über die Entstehung, die Folgen und die Behandlung einer Parodontitis informieren.

Parodontitis – Ursache und Entstehung

Bei Parodontitis entzünden sich die Strukturen, die den Zahn im Kiefer verankern. Ausgelöst wird diese Entzündung durch Bakterien, die auf nicht entferntem Zahnbelag wachsen. Je nach Entwicklungsdauer können diese Bakterien sich weiter vermehren und den Zahnhalteapparat schädigen und im schlimmsten Falle gar zu Zahnverlust führen. Bleiben die Warnzeichen unerkannt, ziehen sich das Zahnfleisch und der umliegende Knochen langsam zurück, die Zahnhälse liegen frei und der Zahn wirkt optisch länger. Gleichzeitig baut der Körper weitere Knochensubstanz des Kiefers ab. Irgendwann haben die Zähne keinen Halt mehr, lockern sich und fallen aus. Das Tückische an Parodontitis ist, dass sie meist unbemerkt und schmerzfrei verläuft.

Schon aus diesen Gründen ist die Diagnostik und Therapie der Parodontitis aus der modernen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken. 

Achten sie bitte auf Folgendes: 

  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
  • rotes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch
  • andauernder Mundgeruch, komischer Geschmack im Mund
  • die Zähne sehen länger aus als früher
  • Wackeln eines Zahnes oder mehrerer Zähne
  • zunehmendes Schiefstehen eines Zahnes oder mehrerer Zähne 

Parodontitis & Frühgeburten

Es ist erwiesen, dass Frauen mit Parodontitis etwa 20-mal so oft eine Frühgeburt erleiden können, wie Frauen mit gesundem Zahnfleisch. Ebenso können untergewichtige Neugeborene oder Frühgeburten häufiger auftreten. Durch die bakterielle Entzündung des Zahnfleisches werden sogenannte Zytokine frei. Diese wirken sich beschleunigend auf die Steuerung des Geburtsvorganges aus. Über den Blutkreislauf der Mutter gelangen sie zur Plazenta und können als Folge vorzeitige Wehen auslösen oder das Wachstum des Babys behindern.

Parodontitis – Gefahr für Diabetiker

Auch Diabetiker sollten dringend auf die Mundgesundheit achten, denn die Parodontitis kann die Ursache dafür sein, dass sich der Blutzuckerwert gar nicht oder nur schwer richtig einstellen lässt. Außerdem macht der Diabetes den Zahnhalteapparat anfälliger für Parodontitis, eine vermehrte Kontrolle ist also wichtig, um schon im Anfangsstadium gegen eine aufkeimende Entzündung vorgehen zu können. 

Parodontitis – was ist zu tun

Durch gründliches Entfernen der Zahnbeläge kann man verhindern, dass Bakterien eine Entzündung im Zahnhalteapparat auslösen. Dies allein genügt aber nicht. Professionelle Zahnreinigungen (PZR), Röntgenbilder, ausführliche Dokumentation der Zahnfleischtaschen und gegebenenfalls eine Bakterienbestimmung sind neben individuellen Zahnpflege-Instruktionen die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Diese Behandlung wird schonend unter lokaler Betäubung durchgeführt. Die Beläge und Bakterien unterhalb des Zahnfleisches werden entfernt und die Zahnoberflächen geglättet, sodass sich das Zahnfleisch wieder fest an den Zahn anlegen kann. Bei den Zahn-Experten in Düsseldorf gehen wir dabei im Rahmen des Parostatus (PS)-Programms immer nach dem gleichen Standard vor, der von der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (www.dgparo.de) festgelegt wurde.

Wichtig ist, die Behandlung konsequent durchzuführen, damit alle Entzündungsaktivität beseitigt ist. Sonst kann die Parodontitis nach kurzer Zeit wieder aufflammen. Patient und Zahnarzt müssen durch gründliche Mundhygiene zu Hause und durch ein konsequentes Recall-Programm (Professionelle Zahnreinigungen in individuell festgelegten Zeitabständen) gemeinsam am Erhalt der Mundgesundheit arbeiten.

In der Praxis Zahn-Experten Düsseldorf raten wir unseren Patienten zum Einsatz der „Paro-Status-App“, die wir gerne individuell mit Ihnen und für Sie einrichten.

Bitte sprechen Sie uns gerne an und informieren Sie sich schon heute unter
http://parostatus.de/praxis-app/

Parodontitis (Parodontose)-Risikobestimmung

In manchen Fällen verläuft die Erkrankung sehr schnell und sehr aggressiv. Sie ist dann mit der üblichen Parodontitis-Therapie schwerer in den Griff zu bekommen. In diesen Fällen kann man mit Hilfe eines DNA-Sondentests die Menge und Art der Bakterien in der Zahnfleischtasche genau bestimmen lassen. Durch diese Markerkeimanalysen und die Bestimmung des individuellen Entzündungsrisikos können wir die wichtigsten Faktoren für das Voranschreiten einer Parodontitis bestimmen und in der Folge erfolgreicher therapieren.

Dieser Test ist völlig schmerzfrei. Eine feine Papiersonde wird an verschiedenen Stellen der Zähne in die Zahnfleischtasche eingeführt, sodass sie sich mit Flüssigkeit vollsaugen kann. Anschließend wird die Probe an ein Labor zur Auswertung geschickt. Kennt man nach der Auswertung die Art und Mengenverteilung der verschiedenen Bakterienspezies, kann durch die gezielte Gabe eines entsprechenden Antibiotikums in Kombination mit der Parodontitis-Therapie die Erkrankung erfolgreicher therapiert werden.

Parodontitis-Laserbehandlung (HELBO)

Die herkömmliche und bewährte mikroinvasive Parodontitis-Therapie kann in schwierigen oder komplizierteren Fällen durch eine Therapie durch den HELBO-Laser ergänzt werden. Dieser Laser kann einen Großteil der Bakterien in den Zahnfleischtaschen zerstören und so zu einer deutlichen Verbesserung der Situation führen.  


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