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  Praxis für Zahnheilkunde im Gutshof Kaiserswerth
  Dr. Ralph Büttner & Dr. Christian Loehr

  Arnheimer Straße 20
  40489 Düsseldorf

Prophylaxe, Zahnprophylaxe

Prophylaxe bedeutet Vorbeugung bzw. die Maßnahmen, die ergriffen werden um Krankheiten zu verhüten oder vorzubeugen. Unter Zahnprophylaxe versteht man folglich die Schritte, die unternommen werden, um Schäden des Zahnes und des Zahnfleischs vorzubeugen.

Zahnprophylaxe (Prophylaxe) – der Nutzen

Unsere Zähne sind von Natur aus so geschaffen, daß sie bei gründlicher und regelmäßiger Pflege bis ins hohe Alter gesund und schön bleiben. Es besteht zwar die Möglichkeit, geschädigte Zähne zu erhalten oder durch Implantate zu ersetzen, jedoch bedeutet dies nicht, daß seine Gesundheit wiederhergestellt ist. Ein natürlicher und gesunder Zahn ist einem Implantat oder einem behandelten Zahn stets überlegen. Um den gesunden Naturzustand möglichst lange zu erhalten, ist eine aktive Selbstvorsorge unbedingt notwendig. Nur durch eine solche Zahnprophylaxe (Prophylaxe) können Zahnschäden effektiv vermieden werden.

Zahnprophylaxe (Prophylaxe) und zahnschädigende Substanzen

Zahnschädigungen werden meist durch Parodontose oder Karies verursacht. Sie entstehen durch Säurebildung durch in der Mundhöhle vorhandene und normalerweise unschädliche Bakterien. Einige dieser Bakterien können aus zuckerhaltigen Speiseresten eine Säure produzieren, die dem Zahnschmelz Mineralien entzieht. Zu Kariesbildung und Zahnschäden kommt es, wenn diesen Säureattacken nicht durch Zahnprophylaxe (Prophylaxe) wirksam entgegengewirkt wird.
Parodontose (Zahnfleischentzündung) wird verursacht durch Plaque (Bakterienbeläge) und den daraus resultierenden Zahnstein. Werden Plaque und Zahnstein nicht regelmäßig entfernt, kommt es zu einer Entzündung des umliegenden Zahnfleisches. Je mehr sich das Zahnfleisch aufgrund mangelnder Zahnprophylaxe (Prophylaxe) entzündet, desto häufiger kommt es zu Beschwerden wie Zahnfleischbluten, Entzündung und der Lockerung des Zahnes. Im Extremfall kann dies sogar zum Verlust eines oder mehrerer Zähne führen.
Sowohl Karies als auch Paradontose können vermieden werden, indem man ihrer Entstehung vorbeugt. Die Zahnprophylaxe (Prophylaxe) ist das einzige wirksame Mittel, um frühzeitig auch die Faktoren einzuwirken, die ihre Bildung begünstigen.

Zahnprophylaxe (Prophylaxe) – die vier „Säulen“

Die vier wichtigsten Elemente der Zahnprophylaxe (Prophylaxe) sind die regelmäßige Kontrolle der Zähne durch den Zahnarzt, eine systematische Mundhygiene, für die Zähne ungefährliche Ernährung und lokale Schmelzhärtung durch Fluoride. Je mehr dieser Punkte Sie vernachlässigen, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von Karies und Parodontose und folglich Zahnschäden. Da die Schädigung nur langsam voranschreitet, muß man ihm schon im Voraus vorbeugen. Denn treten die ersten Beschwerden einmal auf, ist es meist schon zu spät. Folge davon sind langwierige Behandlungen und Unannehmlichkeiten.

  1. Zahnprophylaxe (Prophylaxe) durch regelmäßige Zahnarztbesuche

    Zahnarztbesuche sollten aus Zahnprophylaxe (Prophylaxe) - technischen Gründen mindestens ein- bis zweimal pro Jahr zur Gewohnheit werden. Während der Untersuchung wird überprüft, ob sich an kritischen Stellen Zahnstein gebildet hat und bei Bedarf wird dieser dann sofort entfernt. Ebenfalls kann der Zahnarzt und sein Prophylaxeteam so regelmäßig überprüfen, ob Ihre Mundhygiene
  2. Zahnprophylaxe (Prophylaxe) durch systematische Mundhygiene

    Zur Zahnprophylaxe gehört selbstverständlich auch eine systematische Mundhygiene. Dazu gehört natürlich vornehmlich das mindestens zweimal täglich stattfindende und mindestens 3 Minuten andauernde Zähneputzen nach dem Essen. Damit einhergehen sollte die allabendliche Anwendung von Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume vor dem Zähneputzen. Mundgeruch kann vorgebeugt werden, indem man beim Zähneputzen auch die Zunge mitputzt und einen Zungenreiniger verwendet.
    Die Zahnbürste sollte nicht zu hart sein und nicht länger als 2 bis 3 Monate verwendet werden. Sollten Sie auswärts essen und nach dem Essen keine Zahnbürste zur Hand haben, so können Sie einen zuckerfreien Kaugummi benützen, um die Mundflora auszugleichen.
  3. Zahnprophylaxe (Prophylaxe) durch zahnfreundliche Ernährung

    Auch eine zahngesunde Ernährung kann zur Zahnprophylaxe (Prophylaxe) beitragen. Karies gehört zu den durch den übermäßigen Konsum von Fett und Zucker ausgelösten Zivilisationskrankeiten der modernen Gesellschaft. Hinzu kommt ein Mangel an Vitaminen und Ballaststoffen, wenn man sich durch Limonaden, Eistee, und industriell hergestelltes (Weiß-)Brot ernährt. Diese enthalten nämlich wenige vom Körper verwertbare Bestandteile, dafür umso mehr Zucker, Farb- und Konservierungsstoffe, sowie Stabilisatoren und Aromen.
    Möchte man auf dem Gebiet der Ernährung etwas für die Zahnprophylaxe (Prophylaxe) tun, so sollte man Wasser trinken, sowie Obst und Gemüse essen. Des Weiteren sollten Speisen aus Getreide, wie z.B. Roggen, Hafer und andere Körner, immer einen festen Platz auf dem Speiseplan einnehmen. Sie erhalten auch die Gesundheit der Zähne durch die Notwendigkeit, gut zu kauen. Süßigkeiten und Schokolade müssen dabei nicht unbedingt vom Speiseplan gestrichen werden. Doch sollten sie in kleinen Mengen genossen werden.
    Möchten Sie Ihren Kindern die Zahnprophylaxe (Prophylaxe) bereits in jungen Jahren vermitteln, so tun Sie am besten daran, Ihnen mit leuchtendem Beispiel voranzugehen. Man sollte als Eltern frühzeitig dafür sorgen, dass die Kinder in ein professionelles Prophylaxeprogramm eingebunden werden.
  4. Zahnprophylaxe (Prophylaxe) durch Schmelzhärtung

    Teil einer ernsthaften Zahnprophylaxe (Prophylaxe) sollte auch die Verwendung von fluoridhaltigen Produkten bei der Zahnpflege sein. Das zum Beispiel in Zahncreme enthaltene Fluorid dringt in den Zahnschmelz ein und verbindet sich mit den dort bereits vorhandenen Kalzium. Dies stärkt den Zahnschmelz, sodaß er weniger anfällig für Säureattacken ist.
    Sofern ein Kind einen gesunden Fluorhaushalt besitzt, ist Fluor bereits beim Zahnwachstum im Zahn enthalten. Daher lohnt es sich zur Zahnprophylaxe (Prophylaxe) bereits flruoridhaltiges Salz im Haushalt zu benutzen. Ebenso wichtig ist die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes.
    Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene gilt jedoch: zuviel Fluorid kann schädlich sein. Zeichen für einen zu hohen Fluoridgehalt sind weiße Flecken auf den Zähnen.
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