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Parodontitis und Allgemeingesundheit

Eine Parodontitis kann die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen. Beispiele dafür sind:

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Bakterien, die sich in den Zahnfleischtaschen befinden, mitverantwortlich für Herzerkrankungen gemacht werden können. Studien haben ergeben, dass Parodontitis-Patienten ein bis zu 1,7-fach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen können. In den USA haben die Verbände der Kardiologen und der Parodontologen gemeinsame Richtlinien für die Therapie von Infarkt-Patienten erarbeitet. Eine kardiologische Behandlung ist dort ohne eine begleitende parodontologische Sanierung undenkbar.

Parodontitis & Frühgeburten

Es ist erwiesen, dass Frauen mit Parodontitis mit etwa 20-fach höherem Risiko eine Frühgeburt erleiden, als Frauen mit gesundem Zahnfleisch. Ebenso können untergewichtige Neugeborene oder Frühgeburten häufiger auftreten. Durch die bakterielle Entzündung des Zahnfleisches werden sogenannte Zytokine frei. Diese wirken sich beschleunigend auf die Steuerung des Geburtsvorganges aus. Über den Blutkreislauf der Mutter gelangen sie zur Plazenta und können als Folge vorzeitige Wehen auslösen oder das Wachstum des Babys behindern.

Parodontitis – Gefahr für Diabetiker

Auch Diabetiker sollten dringend auf die Mundgesundheit achten, denn die Parodontitis kann die Ursache dafür sein, dass sich der Blutzuckerwert gar nicht oder nur schwer richtig einstellen lässt. Außerdem macht der Diabetes den Zahnhalteapparat anfälliger für Parodontitis, eine vermehrte Kontrolle ist also wichtig, um schon im Anfangsstadium gegen eine aufkeimende Entzündung vorgehen zu können.

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